Single Source – Multi Channel Publishing – aber wie?

Das Spaghettiprinzip der Venture Capitalists gilt auch ein Stück weit für die neue Medienwelt: Es braucht schon eine Handvoll Nudeln, die man an die Wand werfen kann, um anschließend zu beobachten, was runterfällt und was hängen bleibt. Oder anders: Medienunternehmen haben gar keine andere Chance, als Kompetenzen auf verschiedenen Kommunikationskanälen aufzubauen. Aber das dauert. Und es kostet. Und kleinere Fachverlage haben meist nicht das Geld, um sich die großen Multichannelpublishing-Allzweckwaffen auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Aber es hilft alles nichts: Die Distributionswege sind komplex und vielfältig geworden. Klassischer Kioskvertrieb allein genügt einfach nicht mehr. „Die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten am richtigen Ort“ heißt jetzt auch: die relevanten Kanäle kennen, richtig bespielen, richtig messen. Und dann wieder von vorne. Gott wie mühsam! Aber auch spannen…