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	<title>Hartmut Ulrich &#187; Zukunft</title>
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		<title>Links: Die weißen Flecken auf dem achten Kontinent sind noch so groß, dass die Maßstäbe der bekannten Welt nicht ausreichen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[What&#8217;s Next? Blog – Ist die Nutzung des Internets eine Glaubensfrage? Bei der Diskussion um das Netz kollidieren unterschiedliche Wertvorstellungen, die Kruse an den Kerngruppen &#8220;Digital Visitors&#8221; und &#8220;Digital Residents&#8221; näher untersucht hat. Die Differenzen sind von allen Beteiligten nur unzureichend reflektiert. Es findet eine Machtverschiebung statt, vom Anbieter auf den Nachfrager, ganz gleich ob [...]]]></description>
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<div class="delicious-link"><a href="http://blog.whatsnext.de/2010/04/ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage/">What&#8217;s Next? Blog – Ist die Nutzung des Internets eine Glaubensfrage?</a></div>
<div class="delicious-extended">Bei der Diskussion um das Netz kollidieren unterschiedliche Wertvorstellungen, die Kruse an den Kerngruppen &#8220;Digital Visitors&#8221; und &#8220;Digital Residents&#8221; näher untersucht hat. Die Differenzen sind von allen Beteiligten nur unzureichend reflektiert. Es findet eine Machtverschiebung statt, vom Anbieter auf den Nachfrager, ganz gleich ob es sich dabei um politische, ökonomische oder um reine Kommunikationsbeziehungen handelt. Der kulturelle Wandel ist durch nichts aufzuhalten &#8211; er wird lediglich oft falsch bewertet und gewichtet, weil er erst am Anfang steht. Was es braucht, ist nichts weiter als &#8211; Geduld. Schlüsselvortrag von Peter Kruse auf der re:pulica.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/8mt/Internet">Internet</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Gesellschaft">Gesellschaft</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Politik">Politik</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Macht">Macht</a>)</div>
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<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/netzkolumne/2010/04/14/die-digitale-faszination-vom-leben-auf-dem-achten-kontinent/">Die digitale Faszination &#8211; Vom Leben auf dem achten Kontinent</a></div>
<div class="delicious-extended">&#8220;WIR SOLLTEN sie alle einladen in diesen neuen Weltteil, der vielen von uns so wichtig ist. Wenn wir wollen, dass alle Menschen etwas vom technologischen Fortschritt haben, brauchen wir Brückentechnologien. Das heißt, Technologien, die nicht nur die Early Adopters und die technologisch Versierten ansprechen, sondern auch den Rest der Menschheit. Wobei dieser Rest nicht wirklich ein Rest ist. Es sind etwa 90 Prozent der Bewohner dieses Planeten.&#8221; Peter Glaser hat seinen Vortrag von der Eröffnung der re:publica auf seinem Blog Glaserei online gestellt. Eine inspirierende Bestandsaufnahme über den Zustand des Lebens im Netz &#8211; auf dem achten Kontinent.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/8mt/Internet">Internet</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Gesellschaft">Gesellschaft</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Zukunft">Zukunft</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Geschichte">Geschichte</a>)</div>
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		<title>Links: Zwischenzeitwahrnehmungen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 12:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denken im Internet-Zeitalter: Unser quälendes Unbehagen &#8220;Unser Zeitalter steht meines Erachtens unter dem Eindruck zweier großer kultureller Signifikanten. Da ist einerseits ein analoges System, das unseren Eltern gehörte und mittlerweile von Einschusslöchern durchsiebt ist. Dies symbolisiert das Symbol des verfallenen Schlosses. &#8216;Gothic Hightech&#8217;: die Ruinen des Unhaltbaren, des nicht Nachhaltigen. Das andere Symbol sind die [...]]]></description>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E5CF835AD1E344CF4AC52EF1F1545769E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Denken im Internet-Zeitalter: Unser quälendes Unbehagen</a></div>
<div class="delicious-extended">&#8220;Unser Zeitalter steht meines Erachtens unter dem Eindruck zweier großer kultureller Signifikanten. Da ist einerseits ein analoges System, das unseren Eltern gehörte und mittlerweile von Einschusslöchern durchsiebt ist. Dies symbolisiert das Symbol des verfallenen Schlosses. &#8216;Gothic Hightech&#8217;: die Ruinen des Unhaltbaren, des nicht Nachhaltigen. Das andere Symbol sind die Favela-Slums. &#8216;Favela Chic&#8217;: die informalisierte, illegalisierte, hoch vernetzte Struktur der neuen Ordnung, die sich gerade bildet &#8211; alles, was man im 21. Jahrhundert an wirklich Neuem macht und was noch nicht domestiziert oder von der Gesellschaft vereinnahmt wurde.&#8221; Der Science-Fiction-Autor Bruce Sterling mit einem Transskript eines ziemlich abgedrehten und dennoch hochspannenden Vortrags anlässlich der Transmediale.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/8mt/Internet">Internet</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Geschichte">Geschichte</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Zeit">Zeit</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Zukunft">Zukunft</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Kultur">Kultur</a> <a href="http://delicious.com/8mt/Denken">Denken</a>)</div>
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		<title>Den Müll rausbringen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 22:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mein Lieber, es geht nicht darum, etwas Verrücktes zu denken. Nicht etwa ein verstiegener Gedanke ist ein guter &#8211; ein guter Gedanke holt uns aus der alltäglichen Verstiegenheit zurück. Wir müssen wieder zurückfinden zu einer elementaren Vernunft.&#8221; &#8220;Ach was! Durch vernünftiges Denken allein entsteht nichts Neues. Neue Lösungen finden sich meist im Paradoxen, im Nonlinearen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mein Lieber, es geht nicht darum, etwas Verrücktes zu denken. Nicht etwa ein verstiegener Gedanke ist ein guter &#8211; ein guter Gedanke holt uns aus der alltäglichen Verstiegenheit zurück. Wir müssen wieder zurückfinden zu einer elementaren Vernunft.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach was! Durch vernünftiges Denken allein entsteht nichts Neues. Neue Lösungen finden sich meist im Paradoxen, im Nonlinearen, im Unlogischen, ja Unmöglichen. Sie kommen von Rebellen, von den Frechen, die keine Lust haben zu warten, bis sie dran sind. Eigenwillig sein ist die Königsdisziplin der Zukunft!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach ja? Ich gebe zu, ein Künstler, der seine Besessenheit beherrscht, kann Großes schaffen, doch wie vielen gelingt das schon? Die Welt wimmelt von Gescheiterten, die sich für Rebellen halten, jedoch nichts weiter sind als arme Schweine, weil sie sich aufreiben an ihrem eigenen Anspruch, und niemand interessiert sich für ihr Mittelmaß. Das ist doch symptomatisch für unsere Generation, dass sich jeder Einzelne für außergewöhnlich hält, dass die Pose längst selbst zur Uniform geworden ist. Nicht Eigenwilligkeit ist die Königsdisziplin der Zukunft, sondern Demut: Anerkennen können, dass Andere mindestens so gut sind, dass es besser ist, sich eine Rolle in der neuen Gemeinsamkeit zu suchen, die sich durch Technologien wie das Social Web bereits abzeichnet.&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, ihr beiden Spinner, wer von Euch möchte den Müll rausbringen?&#8221;</p>
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		<title>Phantomschmerzen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 18:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Phantomschmerzen heißen so, weil es sie eigentlich gar nicht geben dürfte. Im Fall der guten alten Zeitung tun sie weh, obwohl das  Medium ja durchaus weiter lebt. Der Phantomschmerz ist hier ein Schmerz angesichts des erwarteten Verlusts. Damit wäre die Grundtendenz der derzeit heißesten Mediendiskussion bereits umrissen: Nichts bewegt die Gemüter mehr als die Frage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Phantomschmerzen heißen so, weil es sie eigentlich gar nicht geben dürfte. Im Fall der guten alten Zeitung tun sie weh, obwohl das  Medium ja durchaus weiter lebt. Der Phantomschmerz ist hier ein Schmerz angesichts des erwarteten Verlusts. Damit wäre die Grundtendenz der derzeit heißesten Mediendiskussion bereits umrissen: Nichts bewegt die Gemüter mehr als die Frage, ob und wie nahe <strong>das Ende von Print</strong> denn nun eigentlich ist und was<strong> Journalismus in Zukunft </strong>ausmacht. Ich verweise hier auf einige Beiträge, die ich ausgewählt habe, weil sie aktuelle Höhepunkte der Diskussion markieren:</p>
<p><strong>Alan Rusbridger:</strong> Der Chefredakteur des &#8220;Guardian&#8221; sprach bei einem Auftritt am Berliner Institut für Medienpolitik darüber, wie Journalismus sich verändern muss, um überlebensfähig zu bleiben. Wesentliche Auszüge hat Robin Meyer-Lucht auf <a href="http://carta.info/">CARTA</a> veröffentlicht, inklusive eines knapp achtminütigen Videos:  &#8220;<a href="http://carta.info/8659/alan-rusbridger-journalismus-muss-sich-veraendern-um-relevant-zu-bleiben/">Journalismus muss sich verändern, um relevant zu bleiben</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Bernd Ziesemer:</strong> Der Chefredakteur des &#8220;Handelsblatt&#8221; widerspricht dem G+J-Modell von &#8220;FTD&#8221;-Chefredakteur Steffen Klusmann (Hintergrund: Klusmann hatte in einem F.A.Z.-Interview behauptet, Tageszeitungen würden bald vom iPhone gekillt. G+J hat 110 Redakteuren in München und Köln gekündigt, um eine Zentralredaktion in Hamburg zu schaffen, die künftig alle G+J-Wirtschaftstitel sowie einen Internet-Auftritt gemeinsam mit Inhalten versorgen soll; mehr darüber <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/972/357799/text/">hier</a>). Ziesemer formuliert &#8220;<a href="http://www.mediummagazin.de/?p=3810">Zehn zornige Thesen zum Diskussionsstand über die Zukunft der Zeitung</a>.&#8221;</p>
<p><strong>Miriam Meckel:</strong> Die Professorin für Kommunikationsmanagement der Uni St. Gallen hat Anfang des Jahres in der F.A.Z. ebenfalls einen Beitrag zur Zukunft der Zeitung veröffentlicht. Sie spricht von der &#8220;hysterischen Verunsicherung, mit der Verlagsrepräsentanten auf das Internet starren wie das Kaninchen auf die Schlange&#8221; und darüber, dass die Zukunft der Zeitung zwei Gesichter haben wird, ein gedrucktes und ein vernetztes: &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E56A97F26EC654B7687D330745CA8B1ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Das epische Medium</a>&#8221;</p>
<p><strong>Peter Praschl:</strong> Hat schon manches Blatt kommen und sterben sehen und schrieb bereits ein eigenes Blog, als andere noch nachschlagen mussten wie es eigentlich richtig heißt: &#8220;das Blog&#8221; oder &#8220;der&#8221;? Sein Text wirkt wie Grzimeks &#8220;Serengeti darf nicht sterben&#8221;, eine Liebeserklärung an einen bedrohten Lebensraum, zu deren Umschreibung sich ein neues Wort anbietet &#8211; wehement: &#8220;<a href="http://intrig.antville.org/stories/1897295/">i ist kein gutes initial</a>&#8220;.</p>
<p><strong>MicroRobert: </strong>Wie Micro_Robert außerhalb der Blogosphäre heißt, entzieht sich meiner oberflächlichen Recherche &#8211; und so wichtig ist es auch nicht für die Sache. Wichtig finde ich allerdings seine Anmerkungen auf Peter Praschls Stück: In wenigen Worten skizziert er die ganz und gar unromantischen Seiten des Verlagswesens und verrät damit über sich zumindest den Profi, der die Fußangeln des Verlagsbetriebs ziemlich genau kennt: &#8220;<a href="http://elektrosmog.antville.org/stories/1897512/">Andererseits</a>&#8221;</p>
<p>Last not least eine 63-seitige <strong>Studie</strong>, die im Februar 2009 unter dem Dach der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen ist. Hier gibt es sie als PDF zum Download: &#8220;<a href="http://fes-stabsabteilung.de/docs/FES_Zeitungsverschwinden_2009.pdf">Das Verschwinden der Zeitung? Internationale Trends und medienpolitische Problemfelder</a>&#8220;.</p>
<p>Eine klare Antwort lässt sich aus den Beiträgen nicht herauslesen &#8211; außer der, dass Qualität wohl die einzige  Zukunftsperspektive des professionellen Journalismus gegenüber der schieren Menge von Kostenlos-Content ist &#8211; wer hätte es gedacht! Gäbe es eine  deutlichere Antwort, Verlage wären bereit, denjenigen mit Gold zu überschütten, der sie ihnen ins Haus trüge. Was aber schon heute durchaus möglich ist: Ein Bild über Medien der Zukunft zu zeichnen. Noch ist es unscharf, aber es wird sehr rasch immer deutlicher. Man muss nur genauer hinsehen. Darüber demnächst mehr.</p>
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		<title>Not only president&#8217;s dilemma</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 11:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sire! Ihre noble Aufgabe besteht nun darin, heute für etwas geköpft zu werden, was Ihnen einst als Zukunftshellsichtigkeit ausgelegt werden wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sire! Ihre noble Aufgabe besteht nun darin, heute für etwas geköpft zu werden, was Ihnen einst als Zukunftshellsichtigkeit ausgelegt werden wird.</p>
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