Posts Tagged ‘Twitter’

Links: Wer am Boden liegt, hat es besonders schwer mit aufrechter Haltung – Nicht nur Umberto Eco hat den Charme von Listen erkannt, auch Twitter bietet sie jetzt an

  • Christiane Schulzki-Haddouti schreibt auf dem Blog KoopTech über eine weitere Kernkompetenz des Journalismus: “Ich habe vor längerer Zeit fünf journalistische Kernkompetenzen benannt, die ich heute um einen wesentlichen Faktor erweitern will – ohne den guter Journalismus nicht möglich ist: Haltung. Die fünf Kernkompetenzen sind folgende: 1. Recherche und Monitoring; 2. Die Erschließung und einfache Darstellung komplexer Zusammenhänge; 3. Trends erkennen und verständlich visualisieren, kontextualisieren, vertonen, vertexten; 4. Dialog und Moderation: Einen Diskurs, einen Dialog zwischen verschiedene Interessensgruppen anregen und moderieren; 5. Aufmerksamkeit generieren, Publizität herstellen, Veröffentlichungsprozesse beherrschen.” Eine lesenwerte Ergänzung zur Diskussion darüber, was Journalismus auch in Zukunft sein kann, unabhängig vom Bezahlmodell, das dahinter steht (oder nicht).
    (tags: Journalismus)
  • “Der Kurznachrichtendienst Twitter bietet seit kurzem die Funktion “Listen” an. Damit kann man andere sortieren – man muss ihnen nicht einmal folgen – und, wenn man die Listen öffentlich macht, auch verschlagworten.” Ob diese Listen sich durchsetzen, ob Twitter an sich eine Chance gegen z.B. Facebook hat, das wird sich zeigen. Auf jeden Fall ermöglichen die Listen eine selektivere und gezieltere Themenauswahl auch ohne Zusatztools.

Links: Die Vermessung der Online-Welt – nicht jedes harmlose Tool bleibt harmlos

  • Nach dem Vorbild des US-PR-Beraters Brian Solis hat die Hamburger Spezialagentur ethority sich die Mühe gemacht und mal das Äquivalent für den deutschsprachigen Raum zusammengetragen. Der Nutzwert liegt vor allem im Versuch einer Kategorisierung der unterschiedlichen Social-Media-Welten und der damit verbundenen Plattformen und Tools. Und im schönen plakativen Schaubild.
  • Twitter – war das nicht das Medium für Leute mit Langeweile? Und Firmen, waren das nicht jene üblen Organisationen, die ihre Mitarbeiter abhören, persönliche Daten filtern und E-Mails lesen? Mit xefer.com kriegen Sie es künftig exakt gelistet: Wer twittert an welchem Wochentag und um wie viel Uhr am fleißigsten? Ein Tool, das nicht nur Spaß macht, sondern demnächst garantiert von irgend einem Schlaumeier als finsteres Werkzeug beschrieben werden wird, mit dem sich (unproduktives?) Mitarbeiterverhalten genau überwachen lässt. Und dann wird wieder ein steil erhobener Online-Reputations-Beraterzeigefinger warnen: Vorsicht, Chef liest mit!

Links: Publishing neu gedacht – das Miki – Twitter lässt sich schon so schön nutzen

  • Mit ihrer Geschäftsidee wollen sie die “Lücke zwischen traditionellen Medien und Online-Communities schließen”: Ralf Greis und Marc Frey, Gründer der IntelliMedia AG, bringen “das klassische Hochglanzmagazin ins Internet”. Mit dem sogenannten Miki, einem Kunstwort aus Magazin und Wiki, haben sie ein neues Medienformat geschaffen. Verschiedene Menschen können so unabhängig voneinander neue Aspekte zu einem Produkt beitragen.
  • Twitter – das dürfte sich herumgesprochen haben, ist nicht nur das, was man darin sehen will, sondern auch das, was man daraus macht. Was für die Gegner Beschäftigungstherapie für Loser, ist für geschickte Kommunikatoren eine echte Perspektive für Networking und Marketing. Eine Liste auf den Punkt, was Twitter alles ist. vom Web Worker Daily, Meryl Evans.

Links: Wahn und Wirklichkeit – auch digitale Utopien haben Grenzen – die Sehnsucht nach Entscheidungen – das Semisoziale am Internet

  • “Das Digitale wird nie Elite sein. Nie. Unter keinen Umständen. In Bayern gibt es drei Sprüche, die man sich dazu merken sollte: 1. Wer ko, der ko. 2. Wer nix daheirat und nix dairbt, bleibt arm, als wiara schtiabt. Und 3. Wer zoiht, schafft oh. Wir können, wir erben, wir zahlen, wir schaffen an. Das ist Elite. Der Rest ist in Berlin und betet, dass der Geldautomat die Karte nach der Handyrechnung noch ausspuckt.” Don Alphonso im FAZ-Blog über das Ende digitaler Utopien und einen neuen Klassenkampf.
  • “Nur suchen, ohne etwas finden zu können ist Religion. Im Umgang mit Maschinen ist das ein Problem. Denn es geht nicht um die Menge an Möglichkeiten, sondern um die Kunst, sie zu beschränken. Sie zu reduzieren oder zu kompilieren auf das, was man sich so unter Qualität vorstellt.” Peter Glaser beschreibt in der ihm eigenen unnachahmlichen Art, warum Soziale Netzwerke langfristig jedem Suchmaschinenalgorithmus überlegen sind.
  • Ein Cartoon. Vorsicht, explosiv!
  • “Social Media Marketing” bedeutet im aktuellen Stadium vor allem zweierlei: Unternehmen tun sich unglaublich schwer, sich von ihrem Kontrollwahn zu lösen und sich zu öffnen (sie lernen noch). Die Online-Öffentlichkeit beweist, dass ebenso wenig reif ist für einen Dialog mit Unternehmen (sie lernt noch). Eine Bestandsaufnahme gegenseitiger Unmöglichkeiten.
  • Matthias Schwenk denkt auf CARTA über die “Generation Upload” nach. In diesem Fall hat das weniger mit dem Gezanke um die Vodafone-Kampagne zu tun, sondern mehr mit der Frage, wie sich das semisoziale Gefüge jenes Kulturwandels begreifen lässt, dessen Teilnehmern man nachsagt, sie wollten nur noch etwas bekannt geben und eigentlich gar keinen echten Dialog.

Links: Das Ringen um Begrifflichkeiten bei Social Media, ein bisschen WordPress, Googles Antwort auf Verlage und ein wunderschönes Musikprojekt auf YouTube

  • Social media is changing the way businesses connect with markets. Conversations take place where the participants choose and are often spread across multiple sources. ulling the conversation together in order to make informed, engagement decisions is at the heart of marketing’s challenge in this new media landscape. To demonstrate how Webtrends Social Measurement helps with a social media campaign, we advertised…
  • Wenn es denn gelänge, den Begriff “PR” etwas weniger denkmusterbesetzt und in Wirkungsfeld-Schubladen zu betrachten, dann wäre der Blick vielleicht nicht so sehr vernebelt für die Tatsache, dass es keine “neue PR” braucht, wie gerade mancher behauptet, sondern dass in der Bezeichnung “Öffentliche Beziehungen” bereits exakt das steckt, was mit Social Media jetzt überhaupt erst möglich wird. Eine gute Anmerkung von Sascha Stoltenow auf Digital Conversation.
  • Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (hauptberuflich bei der PR-Agenturgruppe Edelman als “Head of Social Media Europe”) bezieht sich auf ein früheres Posting und nähert sich ein zweites Mal der Frage, ob es Social Media-Kampagnen geben kann. Der Beitrag zeigt, dass das ganze Thema noch derart unentwickelt ist, dass selbst die Agenturprofis bei der Definition der Rahmenbedinungen ins Schleudern kommen – weil nicht nur viele Agenturleute die alten – für Social Media unbrauchbaren – Muster im Kopf haben, sondern weil auch die Zuhörer auf Kundenseite noch in der 1:n-Kampagnendenke fest stecken.
  • Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (hauptberuflich bei der PR-Agenturgruppe Edelman als “Head of Social Media Europe”) analysiert den Unterschied zwischen der 1:n-Kommunikation (einer sendet, alle sollen zuhören) und der n:n-Kommunikation (alle reden mit allen) und bemerkt, welche Probleme entstehen, wenn man versucht, eine Kampagne mit n:n-Charakter zu machen.
    (tags: socialmedia PR)
  • Sehr nützliche aktuelle Übersicht der beliebtesten WordPress-Plugins, die sich durch ihre Übersichtlichkeit und Verständlichkeit in der Nutzenbeschreibung auszeichnet. Solche Übersichten braucht man alle paar Monate neu – dann erübrigt sich das zeitraubende Suchen in den offiziellen Plugin-Datenbanken und auch die Frage, welches Plugin man wirklich braucht und welches eher nicht.
    (tags: WordPress Blog)
  • Wenn Kreativität, Collaboration, Vernetzung und Musik zusammenkommen, dann entsteht das hier. Großartig!
  • Mark Leevan macht sich so seine Gedanken über die unterschiedlichen Ausprägungen der großen Social-Networking-Plattformen, darüber, was mit Twitter passiert, wenn nicht eine rasche Anpassung an die Hauptnutzer gelingt bzw. wer das nächste Twitter sein könnte.
  • Google antwortet auf seinem Europa-Blog (“Google’s views on government, policy and politics in Europe”) erwartungsgemäß auf den Vorwurf insbesondere deutscher Verleger, Google bereichere sich zu Unrecht am Content anderer: Sperrt Eure Online-Präsenzen eben ganz einfach gegen den Zugriff von Suchmaschinen (Stichwort: noindex) und seht, was dann passiert. Nicht ohne Süffisanz merkt Google an, dass da ein paar Entscheider wohl nicht ganz den “way, the web works” verstanden haben.

Links: Bubblegeneration, Werbung, Clay Shirky und ein Video


Warum Social Media keine Zeitverschwendung sind

Hartmut Ulrich @ Twittagessen München 26.6.2009 from klauseck on Vimeo.

PR-Blogger Klaus Eck hat mal bei mir nachgefragt, wieso die Auseinandersetzung mit Social Media wie Twitter durchaus auch für CEOs keine Zeitverschwendung ist.


Bookmarks vom 26. Juni 2009


Bookmarks vom 25. Juni 2009


Bookmarks vom 23. Juni 2009