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Beiträge mit Schlagwort ‘Mensch’

Die Stärke schwacher Bindungen Nach klassischem Verständnis ist das menschliche Potenzial für soziale Kontakte ziemlich rasch erschöpft – wirkliche Freunde hat jeder nur wenige. Social Media mit allen ihren Plattformen haben daran wenig geändert, auch wenn einige das gerne anders sähen. Der Mensch wechselt sein Medien- und Kommunikationsverhalten zwar innerhalb weniger Jahre, nicht aber sein [...]

Frank Schirrmacher am Rande des DLD im Gespräch mit Alexander Kluge. Ebenso eine Entdeckung für mich wie das Vlog von dctp.tv. Dieser harmlose Link zu carta.info auf das Gespräch der beiden ist möglicherweise einer der wichtigsten der letzten Monate, zumindest in meiner persönlichen Wahrnehmung. Weil es nicht um eine “0 oder 1″-Diskussion geht, sondern um [...]

Chrome OS – das Betriebssystem der nächsten Generation Als Googles Browser Chrome Anfang September 2008 in seiner ersten (noch unbefriedigenden) Version vorgestellt wurde, geisterten sofort heftige Expertendiskussionen durchs Netz, ob dies nun das Ende der Betriebssysteme sei. “Netzökonom” Holger Schmidt fasst in wenigen Sätzen zusammen, warum Chrome OS nun nicht nur die Bestätigung dieser These [...]

“Beta” ist ein Modebegriff des Web 2.0, und er ist auf dem besten Weg zum programmatischen Schlagwort. Beta ist der Takt, nach dem wir ticken. Alles muss Schlag auf Schlag gehen, Probleme müssen möglichst rasch vom Tisch. Ob sie dann auch wirklich gelöst sind, interessiert erst mal niemanden. Man nimmt Unfertiges in Kauf, um nicht [...]

Improvisatoren, die Menschen des neuen Zeitalters, wissen, dass sie auf Überraschungen offen reagieren müssen, um sie zu nutzen. Improvisation heißt ja vor allen Dingen auch vereinfachen, um etwas praktisch anwenden zu können. Hinter allen großen und kleinen Plänen steckt der zutiefst menschliche Versuch, sich nicht weiter anstrengen zu müssen. Was eigentlich beim Zeitplan wesentlich ist: [...]

Menschen sind Systeme mit sehr limierten Ressourcen bewusster Informationsverarbeitung. Anders gesagt: Sie sind ziemlich effizient bei der Ausführung einmal erlernter Automatismen. Geht es jedoch darum, neue Informationen bewusst zu bewerten, einzuordnen und zu verarbeiten, gelangt der Mensch schnell an seine Grenzen. Daher die Tendenz, Informationen zu verweigern, zu leugnen oder falsch zu gewichten.