Diedrich Diederichsen in der FAS über die neue SPEX
“…eine qualifizierte Langsamkeit, die antikapitalistische Tiefe eines ungehetzten Lebens im Dienste ästhetischer Reflexion.”
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Links: Werkzeugkiste für den unwahrscheinlichen Fall mahnend erhobener Zeigefinger
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Kathrin Passig beschäftigt sich in ihrer Internetkolumne auf online-merkur.de mit der reflexhaften Ablehnung alles Neuen und definiert die sieben Todsünden des Kulturpessimismus: “Wenn es zum Zeitpunkt der Entstehung des Lebens schon Kulturkritiker gegeben hätte, hätten sie missmutig in ihre Magazine geschrieben: »Leben – what is it good for? Es ging doch bisher auch so.« ” Ein ebenso amüsanter wie scharfsinniger Blick auf das Internet und das Neue, das sich damit verbindet. Abschließender Ratschlag: vergessen lernen “Der erwachsene Mensch kennt einfach zu viele Lösungen für nicht mehr existierende Probleme”.
Links: Zur Knappheit von Geld und Gütern kommt nun die Knappheit der Aufmerksamkeit – Aufmerksamkeit bekommen längst nicht mehr nur etablierte Medien
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“Es spricht vieles dafür, dass durch die Digitalisierung der Medien so etwas wie eine Parallelwirtschaft entsteht, die nicht (wie unsere derzeit etwas leidende traditionelle Ökonomie) durch Geld und knappe Güter beherrscht wird, sondern durch Information und knappe Aufmerksamkeit.” Einmal mehr ein lesenswerter Beitrag von Andreas Göldi.
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Stephan Weichert, Professor für Jounalistik und Christian Zabel, Assistent des Vorstandsvorsitzenden bei der Deutschen Telekom, beschreiben mit dem etwas schwurbeligen Kunstbegriff “Alpha-Journalismus 2.0″ die ewig diskutierte und dennoch so bedeutende Tatsache, dass es nicht mehr nur Journalisten sind, die publizistische Bedeutung für sich in Anspruch nehmen können. Keine neuen Erkenntnisse, aber dennoch ein lesenswerter Beitrag zum Medienwandel.
Startseite vom 18. Juni 2009
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