Posts Tagged ‘Berge’

Nur im Original atemberaubend (6)

Glaciar Grey, Torres del Paine, Chile

Glaciar Grey, Torres del Paine, Chile


Nur im Original atemberaubend (5)

Den spektakulärsten Blick auf den Glaciar Grey gibt es an der Abbruchkante aus dem Boot (Torres del Paine, Chile)

Den spektakulärsten Blick auf den Glaciar Grey gibt es an der Abbruchkante aus dem Boot (Torres del Paine, Chile)

Vom Refugio am Lago Pehoe marschiert man einige Stunden gegen den strammen Gegenwind an, der vom Glaciar Grey heranfegt; im böigen eiskalten Wind ist es so gut wie unmöglich, die Kamera ruhig zu halten. Immer wieder vernebelt der Wind die Hänge mit feinen Eiskristallen, und das Wetter wechselt innerhalb weniger Minuten zwischen kurzen Abschnitten mit blauem Himmel und finsteren Schneewolken. Es ist Anfang Sommer. Mehr Bilder vom größten zusammenhängenden Gletschergebiet der Welt (nur die Antarktis hat mehr) gibt es übrigens hier.


Nur im Original atemberaubend (4)

Der schneidende Wind hat die Bergflanken über Nacht vereis (Torres del Paine, Chile)t

Der schneidende Wind hat die Bergflanken über Nacht vereist (Torres del Paine, Chile)


Nur im Original atemberaubend (3)

8.000 mm Niederschläge sind hier normal - das sind 15-20 Meter Schnee

8.000 mm Niederschläge sind hier normal - das sind 15-20 Meter Schnee


An den Flanken des Hielo Sur, dem südlichen Eisfeld der Anden, schneit es so häufig und so stark, das die gewaltigen Gletscher unterhalb dieser Berge nicht schrumpfen wie sonst überall auf der Welt, sondern wachsen. Allerdings sind auch sie nicht vom Klimawandel verschont: Durch die Erwärnung hat die Fließgeschwindigkeit noch einmal deutlich zugenommen. Die Gletscher der südlichen Anden in Patagonien gehören zu den am schnellsten fließenden der Welt – über zwei Meter am Tag.


Nur im Original atemberaubend (2)

Hätte auch eine Aufnahme aus dem Seitenfenster beim Flug sein können. War es aber nicht.

Hätte auch eine Aufnahme aus dem Seitenfenster beim Flug sein können. War es aber nicht.


Die Nachrichtenlage

Das Meer der Stille ist nicht irdisch, es liegt auf dem Mond

Das Meer der Stille ist nicht irdisch, es liegt auf dem Mond

Am Anfang scheint alles wichtig und erwähnenswert und unverzichtbar, so lange, bis einem zum Schluss kaum noch etwas wirklich wichtig vorkommt. Schade, dass diejenigen, die einem etwas zu sagen hätten, schon um so viel stiller geworden sind als jene, die laut sein müssen.


Ein winzig kleiner Tropfen Zeit

Und am nächsten Tag fahren wir noch mal nach Westen

Und am nächsten Tag fahren wir noch mal nach Westen


Nur im Original atemberaubend (1)

Wie groß müsste dieses Bild werden, um wen zu beeindrucken?

Wie groß müsste dieses Bild werden, um wen zu beeindrucken?


Blick über das Wettersteingebirge ins Karwendel

Gute Fernsicht verstellt einem leicht den Blick aufs Naheliegende

Gute Fernsicht verstellt einem leicht den Blick aufs Naheliegende


Fünf Minuten nur der Wind

Im Leben nicht immer so klar: Wenn du oben bist, geht es erst mal wieder bergab

Im Leben nicht immer so klar: Wenn du oben bist, geht es erst mal wieder bergab

Seltsam, dass der Blick vom Gipfel etwas vollkommen anderes ist, wenn keine Bahn dorthin führt. Als ob eine Horde Turnschuhtouristen etwas anderes wäre als ein Dutzend Alpinisten, die sich ums Gipfelkreuz drängeln, jeder für sich in die Ferne blickend, so als seien die Anderen nicht da. Die Seilbahnfahrer sind sich alle gleich darin, dass sie nichts geleistet haben, die Besteiger neiden sich die Tatsache, dass auch alle anderen zeitgleich genau so gut waren und zum absolut gleichen Höhepunkt gefunden haben. An diesem Tag waren wir allein. Es war wohl zu kalt, zu windig und auch ein bisschen zu spät. Still war es aber nicht. Der Wind piff sein eisiges Liedchen, und Eiskristalle prasselten über den Schnee wie Sand in der Sahara. Wenn man einfach hätte liegen bleiben können. Nach wenigen Minuten wurde es uns zu kalt. Vielleicht ist das überhaupt das Schönste am Berg: Dass man oben genau weiß, dass es höher nicht mehr geht, und dass man ebenso gewiss sein kann, dass dann der Abstieg folgt – und wie lange er dauert.