• Kommunikation wirkt über Relevanz. Was das konkret bedeutet, machen wir uns klar, indem wir (Marken)Werte analysieren und Ziele benennen
  • Wir definieren erreichbare Kommunikationziele und stecken mögliche Wege dorthin fest
  • Erreichbar sind Ziele nur, wenn sie nicht mit vorhandenen Strukturen und der Kultur kollidieren
  • Alle am Realisierungsprozess Beteiligten sollen die Ziele kennen und müssen bereit sein, ihren Beitrag zu leisten. Die Praxis zeigt: Das ist keineswegs selbstverständlich

Der Wert einer Strategie besteht darin,
sich Positionen klar zu machen
und sich anschließend gemeinsam
auf erreichbare Ziele zu verständigen

Jenseits der großen Budgettöpfe zur Markteinführung neuer Produkte wächst die Ratlosigkeit: Produktzyklen werden immer kürzer, es bleibt kaum noch Zeit, damit Marketingmaßnahmen Wirkung entfalten können. Gleichzeitig explodiert die Komplexität von Kommunikation, die Personalstärke in den K-Abteilungen stagniert, und die Budgets schrumpfen. Wie soll das noch vernünftig funktionieren?

Ich bin kein reiner Berater
Reine Berater neigen mitunter dazu, in der Gedankenwelt ihres Wissensvorsprungs zu agieren und verkennen dabei nicht selten die gelebte Realität ihrer Kunden. Die Folge: Es werden Maßnahmen vorgeschlagen, die interessant klingen, im Unternehmen aber keinerlei Basis haben. Man redet grandios aneinander vorbei – die vereinbarten Kommunikationsziele lassen sich niemals erreichen. Das ließ sich in jüngster Vergangenheit besonders gut beobachten, wo sich Marketingmechanismen am radikalsten verändern: (In Social Media). Von prinzipiell richtigen Ansätzen lässt sich dann vieles nicht auf den Boden bringen, weil die Rahmenbedingungen (noch) nicht stimmen und die Kultur nicht passt. Es gibt eben einen feinen aber wichtigen Unterschied zwischen dem, was gerade hip ist und dem, was tatsächlich funktioniert.

Warum genau wollen Sie nochmal auf Facebook?

Ich habe oft erlebt, dass Auftraggeber von PR und Kommunikationsprojekten Wunder erwarten, ohne vorher beschrieben zu haben, was eigentlich die Ziele sind. Die pauschale Forderung „Wir müssen auf Facebook“ ist die logische Fortsetzung der grandiosen IBM-Werbung von 1997 „wir müssen ins Internet“ – mit neuen Buzzwords.

Was heißt eigentlich Content First
Ich habe ein klares Credo und das lautet: Content First. Dass Inhalte für die Kommunikation immer wichtig waren, ist eine Plattitüde, sie besteht ja aus nichts als Inhalten. Aber wir sollten darüber reden, was die richtigen Inhalte sind, wo und wie sie wirken können. Wenn Marken zu Medienunternehmen werden, was bedeutet das dann für Ihr Unternehmen und Ihre Branche? Geht es um Leads, ums direkte Verkaufen, um Bekanntheit, um Imagepflege, Loyalisierung, Sympathie oder Motivation? Sprechen wir nach außen oder nach innen, zum Beispiel in Richtung unserer Vertriebsorganisation? Welche Marken- und Unternehmenswerte sind wichtig? Kann es sein, dass unsere kurzfristigen Ziele mit den langfristigen Markenwerten kollidieren?

Eine Orchestrierung braucht einen Dirigenten
Wie sieht die Gewichtung aus? Der Maßnahmen-Mix (die Orchestrierung)? Passt er noch? Welche Elemente nutzen Sie, welche Kanäle bespielen Sie mit welchem Budget und welchen Teams? Wie viel 1:n-Kommunikation betreiben Sie, wie weit sind Sie mit dem Paradigmenwechsel in Richtung n:n? Was ist Social Media für Sie: Ein schönes Schlagwort im Agenturbriefing (weil man das jetzt braucht) – oder ein Kulturwandel, ein neues Denken von Kommunikation?

Das wissen Sie doch alles längst
Viele dieser Fragen sind häufig bereits klar beantwortet, professionell ausgearbeitet und in Kommunikationszielen formuliert, zum Beispiel von Ihrer Lead-Agentur, vom Marketing oder der Abteilung Kommunikation – im Idealfall von allen gemeinsam. Glückwunsch! Häufig genug aber auch nicht. Oft herrscht Uneinigkeit, Abteilungen und Verantwortliche argumentieren und agieren eher gegen- als miteinander.

Ich biete Ihnen einen unverstellten Blick von außen und liefere Anregungen – gerne auch gemeinsam mit den vorhandenen Agenturdienstleistern. Ach ja: Ich bin eben kein reiner Berater. Sondern Pragmatiker. Strategie gehört dazu, das eigentlich Spannende ist aber immer das greifbare Ergebnis. Denn nur da zeigt sich, was wirklich funktioniert.

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