Tierfotografie

Auf Löwenpirsch in Ostafrika

loewe13Jahr für Jahr besuchen Hunderttausende Urlauber die berühmten Nationalparks in Ostafrika, die Serengeti, Masai Mara oder den Ngorongoro-Krater. Man muss nicht einmal besonderes Glück haben, um sich den großen Wildtieren der afrikanischen Savanne bis auf wenige Meter zu nähern: Man fährt einfach mit dem Geländewagen umher, bis man sie im Schatten eines Baums oder Gebüschs antrifft, legt sein Teleobjektiv an und macht seine Bilder. Bei Löwen, die als einzige Katzenart in Rudeln leben, ist das besonders einfach – die scheuen Leoparden beispielsweise oder andere überwiegend nachtaktive Katzen sind hingegen nur mit großem Glück bzw. gar nicht vom Auto aus zu beobachten. Und um spektakuläre Szenen einzufangen, braucht es auch bei den Löwen deutlich mehr Geduld und Glück als ein paar Tage Urlaubs-Safari.

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20 Bilder

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Die alte Schimpansin

Schimpansin

Diese Geschichte entstand – anders als die übrigen Bilder dieser Sammlung – nicht in freier Wildbahn, sondern 2007 im Münchner Zoo Hellabrunn. Dort gibt es ein Affengehege, dessen Glasscheiben über die volle Fläche bis zum Boden reichen. Die Tiere sitzen mitunter in umittelbarer Nähe zu den Besuchern. Damals schrieb ich mein Fotoblog fotografr.de, das heute in neuem Gewand von Profis fortgeführt wird.

Die Show ist mit einer Tonspur hinterlegt, in der ich die Entstehung der Geschichte kommentiere. Erstellt mit Soundslides, einem interessanten und preiswerten Tool zum Hinterlegen von Diashows mit Sound. Eine sehr interessante eigene Erzählform, anders als reine Dias und auch sehr unterschiedlich zu Video.

Einfach aufs Bild klicken. Falls sich nichts tut, alternativ hier klicken.

3′58” Spieldauer

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Ohne Zäune und Gehege: Tiere aus aller Welt in ihrem natürlichen Lebensraum

Afrikanische Agamen

Agamen sind eine Familie innerhalb der Schuppenechsen und Leguanartigen. Interessanterweise gehören auch die Chamäleons zu den direkten Verwandten der Agamen. Einige Bilder aus der Serengeti: Siedleragamen und eine wunderschöne Blauhals-Agame.

14 Fotos

Die Seelöwen im Beagle Kanal

Vor Ushuaia, der "südlichsten Stadt der Welt", wie sie sich selbst gerne nennt, liegen einige unbewohnte felsige Eilande im kalten Wasser des Beagle-Kanals. Unbewohnt sind sie, aber nicht einsam: Tausende von Seelöwen haben hier ihr Zuhause, umschwebt von Kormoranen, Möwen und anderen Seevögeln. Man nähert sich den Felsen am besten von der windabgewandten Seite: Was kein Bild der Welt beschreiben kann, ist der infernalische Gestank, den die Kolonien zum Himmel schicken.

15 Fotos

Elefanten: Abstecher in die Heimat der sanften Riesen

Elefanten haben eine derart miese Verdauung, dass von dem, was sie den lieben langen Tag vorn in sich reinstopfen (im Schnitt 17 Stunden täglich!), rund 60 Prozent unverdaut hinten wieder ans Licht der Savanne gelangt. Es ist wie in der Werbung: Mindestens Hälfte von allem ist immer vergeblich, man weiß nur nicht, welche. Kein Wunder, dass Elefanten ununterbrochen am Stopfen sind, denn wenn man über die Hälfte seines Essens völlig umsonst zu sich nimmt, dann müssen es schon 200 bis 250 Kilo sein, damit so ein Fanti satt wird. Jeden Tag. Und dazu noch 70 bis 150 Liter Wasser. Interessanterweise kauen die Dickhäuter oft an derart blattlosem holzigem und trockenem Gestrüpp, dass man sich als Beobachter schon schwer wundert, warum sie das eigentlich tun (wo gleich nebenan saftige grüne Blättchen wären) und sich kein bisschen wundert, dass das Geäst unverdaut bleiben muss. Kein Wunder auch, dass Elefantenzähne bei solchen Essgewohnheiten nicht ewig halten. Theoretisch wird ein Elefant bis zu 100 Jahre alt. Aber nur in den seltensten Fällen erlebt er das - zumindest in der Wildnis nicht. Die meisten alten Elefanten sterben nämlich nicht etwa an Gebrechlichkeit - sie verhungern! Ab ca. 70 Jahren beginnen ihnen die Zähne auszufallen, und wer mit immer weniger Zähnen jeden Tag schubkarrenweise Grünzeug kleinkriegen muss, hat irgendwann ein Problem. Kaum sind sie zu schwach, werden sie zum Fall für die “cleaning squads” der Savanne, die Hyänen, Geier und Schakale. Elefantenknochen sind übrigens trotz ihres filigranen Innenlebens verdammt schwer - ein einziger Oberschenkelknochen wiegt über zehn Kilo, und einen Schädel kann man alleine kaum heben. Ein menschliches Skelett hingegen bringt weniger als vier Kilo auf die Waage (vorausgesetzt, man wiegt das Gehirn nicht mit). Übrigens heißt Kopf oder Schädel auf Swahili “kichwa”, (”kitschua” gesprochen), und “tembo” heißt Elefant. Lala salaama! Die gutmütigen Dickhäuter waren allerdings schon so oft Thema von Tierfilmern und Naturschützern, dass mit Fotos von Elefanten kaum noch irgendwer zu beeindrucken ist. Dennoch gehören die sanften Riesen nach wie vor ins Repertoire der "Big Five", jener größten Wildtiere, die der Safari-Reisende unbedingt vor der Kamera haben möchte, und sie in freier Wildbahn zu beobachten, ist und bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Interessant ist heute u.a. die Rolle, die sie in den großen Wildreservaten Afrikas spielen. Ein Besuch im Tarangire Nationalpark in Tansania, am Lake Manyara und im berühmten Ngorongoro-Krater.

30 Fotos

 
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