Technik

iPad: Executive Summary in drei Minuten

Für alle, die keine Gelegenheit zu einem kurzen Trip ins Valley hatten, hier eine knackige Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen zum iPad von Neil Curtis.

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Links: Wir fühlen uns verappelt

  • Andreas Göldi befasst sich auf netzwertig.com mit der Frage, warum Apple derart große Marketing-Hypes auf die Reihe bekommt. Dei Antwort darauf sucht er nicht bei den messianischen Auftritten des Charismatikers Jobs, sondern in einer interessanten Erkenntnis von Markt- bzw. Käuferverhalten: Apple spielt nicht das gleiche Spiel wie der Rest der Gadget-Branche. Vor allem geht es dabei um Unterschiede in den Zyklen der Marktabschöpfung mit Early Adopters, Early Majorities und Late Majorities, die Apple vom Wettbewerb unterscheidet. Ein paar wirklich interessante Gedanken.
  • Amir Kassaei, Kreativchef von DDB Tribal in Berlin, derzeit gehandelt als kreativster Werber der Welt, hat sich auf Twitter und in der einen oder anderen provokativen öffentlichen Äußerung bereits gedanklich von der klassischen Werbewelt verabschiedet, dieser Amir Kassaei erklärt uns nun das iPad. Nein, eigentlich erklärt er mal wieder die Welt. Anhand des iPad. Schön: 1. Digital is the new Infrastructure. 2. Design is function not form. 3. Seduce, Convince and Capitalize. 4. Open in the Collaboration. Closed in the Implementation. 5. Marketing is developing the right solutions and creating a great user-experience. 6. I means I and not Internet. 7. Everything is Everything. Auf Horizont.Net.
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Das eigentlich Revolutionäre ist das Touch-Betriebssystem und das Konzept, nicht das dämliche Tablett!

Dieser Tage ist ja nun schon so ziemlich alles über Apples neuestes Wunderkind® iPad gesagt worden, was sich sagen lässt, bevor es in der Praxis beweisen kann, was davon stimmt und was nicht. Eine Bemerkung allerdings fehlt durchweg in den diversen Beiträgen, und das liegt möglicherweise daran, dass die Tester vor allem die gegenwärtig präsentierte Hardwarekonfiguration bewerten und dabei übersehen, was das iPad konzeptionell und längerfristig darstellt: Das eigentlich Revolutionäre ist nicht die Hardware, die in der Tat eher enttäuscht, sondern das Prinzip eines einfach bedienbaren Surftabletts mit Touch-Betriebssystem.

Weg mit der Maus, Tastatur nur wenn unbedingt nötig, ansonsten ab aufs Sofa mit dem Pad: Das wird die Wahrnehmung für Computer von Grund auf verändern und damit letzten Endes die gesamte PC-Branche. Natürlich zeichnet sich diese Entwicklung schon lange ab, sie wird mit dem iPad jetzt aber erstmalig greifbar. Microsoft ist mit Windows 7 von diesem Schritt noch ein gutes Stück weit entfernt, vielleicht tauchen deswegen fast zeitgleich zur iPad-Vorstellung Gerüchte auf, Windows 8 könne bereits 2011 vorgestellt werden. Wollen wir wetten, die Touch-Funktionalitäten sind dann massiv ausgebaut? Wollen wir wetten, die Hardwarebranche wird sich nun überbieten mit mehr oder weniger erweiterten Touch-Display-Konzepten? Und last not least, werden sich die versammelten Mobitelfeon-Hersteller nicht in den Hintern beißen, dass sie dieses Konzept nicht auch schon früher vorangetrieben haben? Ach ja, dann war da ja noch Google mit Android, jenem Betriebssystem, das für diese Art von Computerhardware geradezu prädestiniert ist, und das sich vermutlich rasch an Touch-Technologie anpassen lässt.

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Man könnte diesen Film leicht übersehen

Wüsste man nicht, dass er vollständig (!) computergeneriert ist.

The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.

hier das making of:

Exeter Shot — Making Of from Alex Roman on Vimeo.

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Google Wave kapieren geht auch unter zwei Stunden

via Sixtus. Und wer es ganz genau wissen will, kann sich dann ja das mal ansehen.

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Links: Genie gegen Gemeinsamkeit

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Links: Werkzeugkiste für den unwahrscheinlichen Fall mahnend erhobener Zeigefinger

  • Kathrin Passig beschäftigt sich in ihrer Internetkolumne auf online-merkur.de mit der reflexhaften Ablehnung alles Neuen und definiert die sieben Todsünden des Kulturpessimismus: “Wenn es zum Zeitpunkt der Entstehung des Lebens schon Kulturkritiker gegeben hätte, hätten sie missmutig in ihre Magazine geschrieben: »Leben – what is it good for? Es ging doch bisher auch so.« ” Ein ebenso amüsanter wie scharfsinniger Blick auf das Internet und das Neue, das sich damit verbindet. Abschließender Ratschlag: vergessen lernen “Der erwachsene Mensch kennt einfach zu viele Lösungen für nicht mehr existierende Probleme”.
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Links: Projektmanagement-Software: Darf es ein bisschen weniger unbenutzbar sein?

  • Wer je versucht hat, mit Projektmanagementsoftware zu arbeiten, stößt irgendwann auf MS Project – und gibt es dann entnervt auf. Microsofts Wurf ist schlicht überladen, die Einstiegshürde viel zu hoch für effektiven Hausgebrauch. Und die Lizenz ist schweineteuer. Also landet man dann doch wieder bei Excel und verbringt Stunden damit, immer wieder neue Kalenderfunktionalitäten in deiner Tabellkalkulation zu basteln. Tom’s Planner verspricht nun eine alternative Lösung, schneller und effektiver als Excel und deutlich einfacher als MS Project. Das werde ich mir genauer ansehen. Die Screens jedenfalls sehen interessant aus.
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Links: Vorboten eines neuen Telefon-Zeitalters

  • Ausgerechnet O2 öffnet sein Mobilfunknetz für offene VoIP-Nutzung: Dabei bietet O2 seinen Kunden weder ein iPhone als Endgerät noch ein Android-Handy vom Format eines HTC G2 – und dürfte damit an einem erheblichen Teil jener Interessenten vorbei anbieten, die Anwendungen wie Skype-Telefonie via VoIP tatsächlich nutzen könnten und würden. T-Mobile hingegen und Vodafone zieren sich – obwohl sie die Endgeräte (und die Early Adopter) hätten. Nicht ohne Grund, denn es geht wohl nicht nur um den Verlust von Mobiltelefonie-Umsätzen, sondern auch darum, dass die Mobilfunknetze einem massiven Ansturm datenintensiver VoIP-Applikationen nicht ausreichend gewachsen wären. Wann also hat auch O2 entsprechend attraktive Endgeräte? Und wann ziehen Vodafone und T-Mobile wohl nach? Mehr als ein aufmerksamkeitsstarker Paukenschlag für Insider (und ein gezielter Nadelstich in Richtung Wettbewerb) ist die Ankündigung derzeit jedenfalls wohl eher nicht.
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Ein Sender, den sie uns nicht sehen lassen wollen

“Ich surfe hier auf der Welle der Zukunft. Ich schwöre, das ist wie LSD, eine ganz neue, fremde Welt – Zeit, Raum, der ganze Wahnsinn.” “Und wann verbieten die das?” “Warum sollten sie?” “Erinnerst du dich, wie sie LSD verboten haben als sie herausfanden, dass es ein Sender ist, den sie uns nicht sehen lassen wollten? Warum sollte das mit Informationen anders sein?”

Thomas Pynchon in seinem neuen Buch “Inherent Vice

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