Bemerkenswert

Links: Des Fokussierten Alptraum

  • “Nichtstun ist eine gute Option nicht wegen der Erholung, die ist mir suspekt, sondern wegen der Offenheit, die das Nichtstun mit sich bringt: Wer nichts tut, dem kann viel passieren. (Nicht daß ich erwarten würde, daß auf Sylt irgend etwas passieren würde, selbstverständlich passiert Mitte März auf Sylt genau gar nichts, und in drei Tagen in einem langweiligen Hotel erst recht nicht, aber Nichtstun muß man üben — und überhaupt neu lernen nach einer langen Phase des Fokussiertseins.)”
weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

“Es entsteht eine neue Form von Intelligenz”


Ulrike Reinhard (auf deren Projekt “Conversations at the beginning of a new time” ich hier hinweisen möchte) hat den Hirnforscher und Unternehmensberater Peter Kruse zum Internet befragt. Kruse, dessen Videos ein (bislang noch erstaunlich kleiner) Kreis Interessierter schon länger über Youtube verfolgt, spricht diesmal über die Frage, was die Intelligenz eines Gehirn ausmacht (die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, zur Vernetzug und zur Bewertung), ob sich diese Definition auf das übertragen lässt, was im Netz passiert, was von diesen Eigenschaften bereits heute realisiert ist und was nicht – worin also die zentralen Herausforderungen für die Zukunft liegen. Kruse versucht sich an einer Beschreibung dieser neuen kollektiven Intelligenz (die er “Intelligenz zweiter Ordnung” nennt, und die er für etwas deutlich anderes hält als Schwarmintelligenz). Er spricht über Aufmerksamkeit im Netz und über die Resonanzwirkungen des Internet auf die Offline-Welt. Eigentlich ein abendfüllender Themenkreis – in der vorliegenden Form aber dennoch ein hochanregendes Stück. Gefunden bei Leander Wattig.

weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Zeit bedeutet im Internet für jeden etwas anderes

  • David Gelernter, kluger Gegenpart von Frank Schirrmacher auf dem vergangenen DLD, tritt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung künftig als Kolumnist auf – sein erstes Stück dreht sich um die Frage der Zeitwahrnehmung im Internet: “Im Netz von morgen ist nicht mehr der Raum das ordnende Prinzip, sondern die Zeit.” Die persönliche Komponente besteht darin, wie man seinen persönlichen “Lifestream” organisiert – aus welchen Daten er besteht und wie schnell er fließt – das Internet gibt jedem seinen persönlichen Lebensstrom, der sich von allen anderen unterscheidet. Dass allerdings jeder, der etwas zu sagen hat, immer gleich ein Manifest verfassen muss, finde ich mittlerweile ein bisschen skurril. Also gut: Noch ein Manifest. Aber ein interessantes.
weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Der Sound zur Website

Lustig: Auf codeorgan.com gibt man den URL seiner Webseite ein, und die Maschine spielt, was ihr dazu einfällt. Einfach mal verlinkt, ohne tiefer in die Materie einzusteigen. Interessieren würde mich, was codeorgan für Daten zugrunde legt, was die Site also ausliest, um zum individuellen Sound zu finden.

weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Schon wieder dieses Internet. Das wird ja echt anstrengend, langsam.

  • Jürgen Kuri, Altmeister und stellvertretender Chefredakteur der IT-Großinstanz “c’t” aus Hannover verlässt sein angestammtes Terrain und spricht über den Gedanken der Aufklärung in Zeiten des Internet, über Freiheit und Kontrollverlust , über Selbstbestimmtheit und den Glauben an einen Maschinengott. Da geht es also um alles. Es gab Zeiten, da hätten Philosophen milde über Typen gelächelt, denen es um alles ging. Weil es da Jahrzehntelang nichts mehr zu sagen gab. Das Nachdenken über das Sein galt als tot, als sinnlos. Täuscht es mich, oder startet diese Diskussion nun neu, noch leise – aber mit immer mehr Stimmen?
  • Ah. Endlich erklärt mal einer das Internet. Mit Video. Mit Infografiken. Sogar mit Infografiken im Video! Und mit ein bisschen Ironie. Das finde ich besonders gut. Die bookmarke ich mal, die Kontextschmiede von Jakob Jochmann aus Düsseldorf.
weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Die vier Musketiere des Medienmix – Paid, Owned, Earned und Curated Media

weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Zeiten des Informationsüberflusses brauchen einen anderen Journalismus als Zeiten des Informationsmangels

  • Keine neue Diskussion, die Stefan Niggemeier führt. Keine neuen Erkenntnisse für jeden, der seinen Job als Medienschaffender tatsächlich ernst nimmt und auch das Internet als Medium. Aber eine Menge Gedanken, die man einfach nicht oft genug wiederholen kann.
weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Das Web erfordert ein Umdenken sozialer Beziehungen – was nicht bedeutet, dass sich der Mensch ändert

  • Nach klassischem Verständnis ist das menschliche Potenzial für soziale Kontakte ziemlich rasch erschöpft – wirkliche Freunde hat jeder nur wenige. Social Media mit allen ihren Plattformen haben daran wenig geändert, auch wenn einige das gerne anders sähen. Der Mensch wechselt sein Medien- und Kommunikationsverhalten zwar innerhalb weniger Jahre, nicht aber sein grundsätzliches Sozialverhalten. Das weiß auch Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten: Er macht gar nicht erst den Fehler, über die Unmöglichkeit von 500 “Freunden” zu sinnieren, sondern analysiert die Stärke schwacher Bindungen: Social Media bieten vor allem dort Vorteile, wo sie herkömmliches Sozialverhalten sinnvoll erweitern und ergänzen.
weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Trinken aus dem Feuerwehrschlauch ohne zu platzen

weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print

Links: Zwei Aspekte zum Wandel der Kommunikationskultur

  • Jeff Jarvis muss man dafür bewundern wie er es geschafft hat, in den wenigen Tagen des DLD so viele Interviews zu geben, dass sich sein Kerngedanke quer durch die Blogospähre streut – ohne sich dabei allzu sehr zu wiederholen. Aktuell: Auf dem media-digital-Blog von Ulrike Langer.
    (tags: Journalismus)
  • “Lernt erst mal diskutieren” ist eine oft zitierte Forderung in der öffentlichen Online-Kommunikation. Sie taucht immer dann auf, wenn es mal wieder beschämende Beispiele von “Dialog” im Netz gibt, die beweisen, dass die ach so aufgeklärte Netzgemeinde offenbar nicht die einfachsten Regeln des Anstands beherrscht. Oder sie bewusst beiseite schiebt, um mal richtig Dampf abzulassen. Einerseits Offenheit ja – aber was, wenn die Spielregeln regelmäßig einseitig missachtet werden, und statt Diskussionen nur hassgeladene Schlammschlachten entstehen? Fragt Martin Weigert auf netzwertig.com.
weiterreichen:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Twitter
  • Digg
  • FriendFeed
  • StumbleUpon
  • Posterous
  • Identi.ca
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • PDF
  • email
  • Print