Links: Die Befreiung der Kreativität aus der Herrschaft der Kreativen
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“Schon im Jahr 1930 beschreibt Sigmund Freud die Situation wie folgt: Der Mensch als Prothesen-Gott vergrößert sich selbst durch von ihm geschaffene Werkzeuge. Freud findet dafür eine Überschrift, die auch heute als Zusammenfassung des gesamten „Oh Gott, was kommt da durch die neuen Medien auf uns zu“-Diskurses funktioniert: „Das Unbehagen in der Kultur.“” Diese Bereitschaft entspricht im Kern der Veränderung, die die Kommunikationsbranche derzeit erlebt. Es ist eine Befreiung der Kreativität aus der Herrschaft der „Kreativen“. “Wer sich selbst als Kreativer zurücknimmt und so den Blick öffnet für die Kreativität der anderen, der Menschen, der Verbraucher und Vernetzer, wird zu einem besseren Gestalter.” „If everybody is an artist, you better own the gallery“.
Interessanter Aufsatz von Marc Schwieger, bis vor kurzem International CD bei Scholz & Friends, seit kurzem Chef seiner eigenen Agentur. Text beginnt etwas bemüht, wird nach hinten aber immer besser.
Posted on Mittwoch, April 28th, 2010 at 14:07. Filed under: Bemerkenswert, Medien Schlagwörter: Gesellschaft, Internet RSS 2.0 feed.
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