Zwanzig Zehn – Lorenz Lorenz-Meyer resümmiert sein “verlorenes Jahrzent”
“Mir scheint, wir digital natives haben uns viel zu sehr von den formalen Prozessen faszinieren lassen, von all den Moden oder Hypes der letzten Jahre, von Facebook, Blogs und Twitter, von den angeblich ’sozialen’ Medien, deren großes Potential uns allen so wichtig ist, dass wir darüber Manifeste verfassen und Hymnen singen. Gleichzeitig sind wir damit gescheitert, Anliegen zu identifizieren und zu entwickeln, für die es sich lohnt, diese Instrumente in Anschlag zu bringen. Obwohl diese Anliegen, wenn man genau hinschaut, auf der Straße liegen. Und es scheint niemand sonst mehr da zu sein, der sie sich wirklich zu eigen macht.” Ein ebenso lesenswertes wie nachdenkliches Stück auf dem Kooptech-Blog von Gastautor Lorenz Lorenz-Meyer, der mal selber Print-Journalist war und seit 2004 eine Professur für Online-Journalismus mit Schwerpunkt Multimedia-Produktion an der FH Darmstadt innehat.
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Posted on Sonntag, Januar 10th, 2010 at 22:47. Filed under: Bemerkenswert, Medien Schlagwörter: Gesellschaft, Internet, Journalismus, Medien RSS 2.0 feed.
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