Links: Gleich 100 Tipps zum besser leben – Medientreten, -beißen und -schlagen – Zuhören will gelernt sein

  • Wer mir mit platten Erfolgsversprechen kommt, hat keine Chance. Dafür gibt es zu viele Scharlatane und geschwätzige Lifestyle-Päpste. Wer ein bisschen über “Das Leben für Anfänger” hinaus ist, weiß schließlich, dass man alles richtig machen und dennoch immer wieder scheitern kann – und dass Glück und Erfolg zwei ganz verschiedene Dinge sind. Dennoch der Hinweis auf eine Liste von 100 Tipps für ein besseres Leben. Ich finde sie bemerkenswert, weil sie unter anderem “Start a weblog” enthält: Ich kenne nicht wenige, die das exakte Gegenteil behaupten, dass Weblogs tendenziell eher unglücklich machen. Das muss natürlich jeder selbst wissen. Wie übrigens bei den 99 anderen Tipps für ein besseres Leben auch. Ein bisschen mehr angloamerikanischer Optimismus wird aber auch dem typisch deutschen Skeptizismus/Kulturpessimismus nicht schaden. Zum Frühaufsteher (“be early”) werde ich in diesem Leben aber wohl trotzdem nicht mehr… via @ibo
  • Blogger Michel Reimon beschreibt, was er von einem Beitrag des Schweizer Chefpublizisten Frank A. Meyer in blick.ch hielt – und was dann online passiert ist. Wie auch immer man zu den Handelnden steht – das Ding ist ein (nicht für alle Beteiligten) amüsantes Lehrstück darüber, was passieren kann, wenn publizistische Ignoranz auf Online-Guerilla trifft und die viel zitierten viralen Effekte entstehen.
  • Dass Zuhören die wichtigste Disziplin bei Social Media ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Aber wie das Gehörte richtig bewerten? Ähnlich wie bei der journalistischen Nachricht definiert der “Social Media Explorer” fünf Kernfragen des Zuhörens bei Social Media: who, what, when, where and why. Who – This is perhaps the most fundamental of all the “W’s.” You need to understand who is talking about you or your products. What – What are your stakeholders saying about you? Where – Specifically, where are the conversations happening about you and your products? When – When are they talking about you? Why – This is probably the most critical part of this equation, and guess what? Eine Menge zu analysierender Fragen, die klassische Kommunikationsprofis vor ernsthafte Hürden stellen, die aber von der nachrückenden Kommunikationsgeneration ganz selbstverständlich beherrscht werden.
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